Dienstag, 24. Juni 2008

Grünes Licht in Chrabrowo

Der so genannte „Grüne Korridor“ hat die Abfertigungszeit im Flughafen Chrabrowo wesentlich verkürzt.

Die neue Struktur stellt eine so genannte kokludente Form der Zolldeklaration dar. Das bedeutet, dass ein Fluggast dem Zoll nicht schriftlich, sondern durch seine Handlung eine Erklärung abgibt, dass er keine deklarationspflichtigen Gegenstände mit sich führt. Das ist für Fluggäste bestimmt, die keine anmeldepflichtigen Geldbeträge oder zum Mitnehmen verbotenen Waren führen.

Der „Grüne Korridor“ bietet den großen Vorteil, dass die Abfertigungszeiten in Chrabrowo nun mit denen im internationalen Flugverkehr, wo sie nur ein paar Minuten in Anspruch nehmen, vergleichbar geworden sind.

Quelle: http://www.koenigsberger-express.com


Wie funktionieren die Grenzzonen?

Generalmajor Juri Radionow erläutert die Möglichkeiten, wie die Grenzzonen des Kaliningrader Gebietes definiert sind und was dies für Reisende bedeutet.

Der erste stellvertretende Leiter der Grenzschutzverwaltung im Kaliningrader Gebiet, Generalmajor Juri Radionow, erläutert die Möglichkeiten, wie die Grenzzonen des Kaliningrader Gebietes definiert sind und was dies für Reisende bedeutet, mit folgenden Worten:

„In Übereinstimmung mit dem Gesetz der Russischen Föderation ‚Über Staatsgrenzen der RF‘ vom 1. April 1993 (Artikel 16, 17, 18) wurden auf dem Territorium des Kaliningrader Gebietes Grenzzonen eingerichtet, die von Ausländern, Personen ohne Staatsangehörigkeit und russischen Bürgern, die keinen ständigen Wohnsitz im Gebiet haben, aufgrund einer Sonderregelung besucht werden können. Die Grenzzonen verlaufen entlang der Landesgrenze der RF und sind jeweils fünf Kilometer breit. Zu solchen Grenzzonen gehören somit unter anderem Städte der Region wie Bagrationowsk (ehem. Preußisch Eylau), Mamonowo (ehem. Heiligenbeil), Shelesnodoroshny (ehem. Gerdauen) und Sowjetsk (ehem. Tilsit). Die Genehmigungen bzw. Ausweise zum Besuch von Grenzzonen sind in der Grenzschutzverwaltung des Kaliningrader Gebietes in Kaliningrad sowie in deren Dienststellen in Baltijsk (ehem. Pillau) und Tschernjachowsk (ehem. Insterburg) und in den Grenzschutzabteilungen in Bagrationowsk, Prawdinsk (ehem. Friedland) und Osjorsk (ehem. Darkehmen) erhältlich. Um eine Genehmigung zum Besuch und Aufenthalt in den Grenzzonen zu bekommen, ist Folgendes erforderlich.

Organisierte Touristengruppen aus dem Ausland:

a) haben dem einheimischen Betreuer bzw. dem Reisebüro die Passdaten sowie ein Namensverzeichnis aller Mitglieder der Touristengruppe vorzulegen, damit deren Reiseroute mit der Territorialeinheit des Grenzschutzes abgestimmt und festgelegt werden kann. Das Namensverzeichnis soll dem Ausweis des Fremdenführers beigefügt werden.

b) Der Fremdenführer ist verpflichtet, das mit dem Grenzschutz abgestimmte Namensverzeichnis aller Mitglieder der Touristengruppe mit sich zu führen, solange sich diese in einer Grenzzone aufhält.

Individualreisende aus dem Ausland:

haben ihrer Betreuerfirma oder russischen Bürgern, von denen sie eingeladen wurden, per E-Mail oder Fax spätestens 30 Tage vor dem geplanten Grenzzonenbesuch eine Kopie ihres Reisepasses und des Visums zukommen zu lassen, unter Angabe der vollen Adresse ihres Wohnsitzes, ihrer Arbeitsstätte, des Zeitraums und des Grundes, warum sie eine Grenzzone besuchen möchten. Diese Angaben sind erforderlich, damit die Betreuerfirma oder die einladende Person einen Antrag an den Grenzschutz aufsetzen kann, aufgrund dessen einem Ausländer eine Genehmigung zum Besuch einer Grenzzone ausgestellt wird.“

Quelle: http://www.koenigsberger-express.com

Sonntag, 22. Juni 2008

Ahnenforschung in Ostpreußen

Liebe Ahnen- und Familienforscher,wer in Ostpreußen - und darüber hinaus im gesamten mittel- und osteuropäischen Raum - nach Vorfahren forscht, sollte sich mal in meiner Sammlung Adressen und Verweise für Familien- und Heimatforscher ... 1000 Links + etwas umsehen. Allein zu Ostpreußen befinden sich dort mehrere Hundert anklickbare Links / Verweise. Die Sammlung befindet sich in der famint-Liste "familienforschung international": http://de.groups.yahoo.com/group/famint/
Freundliche Grüße
Joachim Rebuschat

Donnerstag, 19. Juni 2008

Königsberg erleben

Reiseziel:
Kaliningrad

Gebuchte Reiseleistungen:
Flugtickets, Transfer, Unterkunft, Ausflüge, Leihwagen mit Fahrer
(über Irina Ort - Reisesrvice Kaliningrad)

Bewertung der Reiseleistungen:
Die Reise war sehr gut organisiert. Es hat vom Abflug bis zur Ankunft alles perfekt geklappt. Die Ausflüge in Königsberg und in unserem Fall Insterburg, dem Geburtsort meiner Mutter, waren sehr interessant. Besonders Königsberg ist sehr empfehlenswert. Mit Frau Maja, unserer Reiseleiterin, waren wir in sehr guten Händen. Sie war sehr bemüht, uns so viel wie möglich in der kurzen Zeit zu zeigen und erklären über das Stück Land. Auch von den Menschen sind wir gut aufgenommen und behandelt worden. Unsere Angst, evtl. mit Anfeindungen konfrontiert zu werden, wurde in keinster Weise zur Wirklichkeit.

Empfehlungen für Reisende:
Einige Grundkenntnisse in der russischen Sprache sind empfehlenswert, man trifft auf sehr wenige Menschen, die die deutsche Sprache verstehen bzw. sprechen.
Desweiteren wäre es ratsam, wenn man sich in der Stadt allein etwas umsehen möchte, sich eine Stadtkarte in Deutschland zu kaufen, die Stadtkarten in Königsberg sind alle in russischer Sprache.

Reisebericht von: Jana
Alter: 40 J.
Reisezeit: Mai 2007

Stadtkarte von Svetlogorsk


Größere Kartenansicht

Stadtkarte von Kaliningrad


Größere Kartenansicht

Rauschen - Svetlogorsk

Königsberg vor dem Krieg

Königsberg-Kaliningrad